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03.08.2022

Schnabl: Schweizer Modell gegen Energiepreis-Wahnsinn

Landeshauptfrau Mikl-Leitner muss Preisexplosion bei Strom und Gas endlich stoppen


„Mit der Preiserhöhung bei der EVN kommen auf die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher Mehrkosten von mehreren tausend Euro zu. Das ist für die niederösterreichischen Familien nicht mehr finanzierbar. Die Landeshauptfrau ist gefordert diesem Preis-Irrsinn nicht tatenlos zuzusehen“, sagt Franz Schnabl und verweist auf den Aktionsplan der SPÖ gegen die Preisexplosion.


„Wir müssen jetzt sofort und nicht irgendwann auf das Schweizer Modell umstellen. Ein Unternehmen wie die EVN, das überwiegend mit Wasserkraft arbeitet, kann den KundInnen nicht einfach den Wucherpreis von Gas verrechnen. Deshalb muss das Merit-Order-Prinzip sofort ausgesetzt werden. Mikl-Leitner soll das bei ihrem Bundeskanzler durchsetzen. Außerdem ist sie als Eigentümervetreterin gefordert: Im schwarzen Tirol gibt es keine derartige Preissteigerung. Das muss in Niederösterreich auch möglich sein. In Tirol ist die Tiwag zu 100 Prozent im Landesbesitz. Sollte sich die EVN gegen faire Preise sträuben, muss das Land das Unternehmen wieder übernehmen. Wir haben schlicht keine Zeit mehr für die Gutscheine der Regierung, von denen noch kein einziger Mensch irgendwas gesehen hat. Wir brauchen jetzt entschlossene Handlungen. Dass das geht, zeigt das Burgenland, wo man die Preisexplosion nicht mitmacht. Es muss endlich gehandelt werden“, schließt Schnabl.